Steckbrief Michael Griener

Instrument:
Schlagzeug

wo geboren/aufgewachsen:

Geboren in Nürnberg, als Teenager nach Hannover umgezogen (worden).

seit wann in Berlin:
Januar 1994, zeitgleich mit Rudi Mahall, Axel Dörner, Henrik Walsdorff und noch einigen anderen

wo studiert:

Heutzutage glauben ja alle, dass man Jazz an einer Musikhochschule studieren muss, damit man ihn zum Beruf machen darf.
Dabei ist das durchaus nicht für jeden die beste Wahl.
Ich habe als Teenager meine Vorbilder bei Konzerten so lange mit Fragen gelöchert, bis sie mich dann irgendwann haben mitspielen lassen und so kam eins zum anderen.
Alte Schule, sozusagen.

eigene Bandprojekte:

Eskelin-Weber-Griener mit Ellery Eskelin & Christian Weber
Die Enttäuschung  mit R. Mahall, A. Dörner, J. Roder & C. Thewes.
Monk’s Casino
Maria Raducanu Quartet
Themroc 3

meine erste Jazzplatte:

Mit 12: Benny Goodman – „The Famous 1938 Carnegie Hall Jazz Concert“, dicht gefolgt von Mingus’ „Blues & Roots“, Ornette Coleman’s „The Shape Of Jazz To Come“ & Thelonious Monk’s „Monk’s Music“

eine Jazzplatte, die jeder hören sollte:

Das Schöne beim Jazz ist ja, dass jeder hören darf, was er mag.
Ich persönlich kriege bei Fats Waller oder Lester Young immer gute Laune und kann die beiden ohne Bedenken jedermann jederzeit empfehlen.

Lieblingsjazzclub (in Berlin oder anderswo):

In Berlin der Jazzkeller e.V., wo immer er seine Konzerte auch veranstaltet; z.B. im Aufsturz (leider haben sie ja keinen eigenen Club).
In der Schweiz immer sehr gern im Bau 4 in Altbüron bei den Schärs.
Und in Zoglau 3 in Niederbayern ebenfalls.
Aber eigentlich fühle ich mich überall wohl, wo man mich spielen lässt.

Mehr Informationen zu Michael Griener auf seiner website.
Foto: © Dirk Hasskarl

Über Bettina Bohle 152 Artikel
Studium der Musikwissenschaft, Gräzistik, Philosophie in Glasgow, Greifswald, Padua, London Promotion in Antiker Philosophie an der FU Berlin kulturpolitisch aktiv in der IG Jazz Berlin und der Koalition der Freien Szene
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