Steckbrief Natascha Roth

Instrument(e):
Stimme

wo geboren:
aufgewachsen und erste musikalische Schritte in Stuttgart (Staatstheater Stuttgart Brechts „Baal“)
Danach Jahre tingelnd im Ausland: Südafrika, Österreich, Südafrika, Belgien, Südafrika, Berlin, USA, Berlin…

seit wann in Beriln:
2008 unterbrochen von längeren Aufenthalten in NYC. Seit 2011 mit der Geburt unserer Tochter Emily ist Berlin tatsächlich ein Zuhause geworden.

wo studiert:
Musical in Wien, Max Reinhardt Seminar
Jazzgesang in Graz, bei Andy Bey, Mark Murphy, Sheila Jordan und Jay Clayton – eine Zeit der Inspiration und großen Freude!

eigene Bandprojekte:
Way Out South – mit James Scholfield
Natascha Roth 4 oder 5 – mit wechselnden Besetzungen

erste Jazzplatte, die für mich wichtig war:
Ein Tape von ELLA & COUNT BASIE – war eine Offenbarung der Swing und Bigbandsound! Auch auf Kassette: Sheila Jordan & Harvie Swartz.  Ein wirklicher Einschnitt für mich war dann Mark Murphys „RAH!“ und „Bop for Kerouac“ – ich konnte einfach nicht glauben, dass jemand so singen kann! Es folgten Betty Carter! Joni Mitchell „HIJIRA“ und Rickie Lee Jones „PIRATES“ – ich weiß, kein „Jazz“, aber mit Jaco, Steve Gadd….etc.“totally mindblowing“ für eine Teenagerin in Deutschland (oder irgendwo!?). Jay Clayton „Circle Dancing“ und Andy Bey „Shades of Bey“ (beides in den 90er Jahren) sind auch noch Top auf meiner Liste! Oh ja, beinahe vergessen: Elis&Tom Jobim, Rosa Passos! Milton Nascimento! ….endlos….:-)

eine Jazzplatte, die jeder hören sollte:
Sheila Jordan „Portrait of Sheila“:  Alfred Lion wählte mit Sheila Jordan die erste Vokalistin für sein Label Blue Note. 1963 aufgenommen und auch heute noch innovativ und modern!?! Die Kunst des Trios Sheila zu begleiten: der großartige Barry Galbraith (Gitarre),  Steve Swallow (Kontrabass!) und der legendäre Denzil Best (Schlagzeug). Nicht zuletzt  auch Rudy van Gelder’s magische Aufnahme!

mein Lieblings-Jazzclub (in Berlin oder anderswo):
Mein liebster Club ist der Jazzstandard in New York City – sicher wegen der Konzerte, die ich dort gesehen/gehört habe und auch den Sonntagvormittagen mit David O’Rourcke’s „Jazzstandard Youth Orchestra“ – David ist ein fantastischer Gitarrist und Arrangeur (Pat Martino, Cassandra Wilson). Ich bewundere seinen Respekt und die Hingabe den jungen Musikern gegenüber.

In Berlin liebe ich verschiedene Cubs aus verschiedenen Gründen: Atrane für den Sound, Bflat den Raum, ZigZag den freundlichen Vibe (Dimitris & Baha!), Donau115 fürs Experiment, Badenscherhof die Tradition ….und die vielen anderen Räume, die immer wieder neu entstehen! Kürzlich sang ich zum ersten Mal mit Autor Marc Boetchers Tribute „Sing Inge Sing!“ in der Wabe und war begeistert von Raum und Technik, sowie dem (neuen) Management!

Mehr Informationen zu Natascha Roth auf ihrer website.

 

Über Bettina Bohle 152 Artikel
Studium der Musikwissenschaft, Gräzistik, Philosophie in Glasgow, Greifswald, Padua, London Promotion in Antiker Philosophie an der FU Berlin kulturpolitisch aktiv in der IG Jazz Berlin und der Koalition der Freien Szene
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